Und morgen die ganze Welt

Und morgen die ganze Welt

Regie: Julia von Heinz
Land: Deutschland, Frankreich

2020 | 111 min. | Deutsch
Untertitel: Englisch
FSK 12

Darsteller*innen_ Mala Emde, Noah Saavedra, Tonio Schneider, Luisa-Céline Gaffron, Andreas Lust Drehbuch_ Julia von Heinz, John Quester Kamera_ Daniela Knapp Produzent*in_ Fabian Gasmia, Julia von Heinz Rechte_ Die Filmagentinnen

Wie weit muss und darf man im Kampf gegen den Rechtsruck im Land gehen? Packender, hochaktueller Politthriller mit einer großartigen Mala Emde.

Die Stimmung im Land kippt, die Zahl rechter politischer Gewalttaten nimmt stetig zu. Weil Luisa (Mala Emde) das nicht tatenlos hinnehmen will, schließt sie sich einer Antifa-Gruppe im Mannheimer Jungbusch an. Auf ihrer ersten gemeinsamen Demonstration gegen eine neue rechtspopulistische Partei erbeutet sie das Handy eines Rechtsradikalen. So erfährt die Antifa-Gruppe von einem faschistischen Aufmarsch in einer Provinzstadt. Sie fahren hin, die Situation eskaliert und Luisa wird schwer verletzt. Innerhalb der linken Gruppe entsteht daraufhin ein Konflikt um die Frage, wie weit man im Widerstand gegen die Faschisten gehen darf und muss. Schließlich hoffen einige von ihnen auf einen regulären Mietvertrag mit der Stadt für ihr Kulturzentrum.

Authentischer und politisch beunruhigend aktueller Thriller über die Bedrohung unserer Demokratie und die Abgründe des Widerstands dagegen.

Regie

Die Regisseurin und Drehbuchautorin Julia von Heinz ist Professorin an der HFF München, wo sie den Studiengang Regie leitet. Bereits ihr Langfilmdebüt ›Was am Ende zählt‹ erhielt den Deutschen Filmpreis, ihr Dokumentarfilm ›Standesgemäß‹ den Bayerischen Fernsehpreis. ›Und morgen die ganze Welt‹ feierte Premiere in Venedig und gewann sowohl den Bayerischen als auch den Deutschen Filmpreis.

Screenings