Eucumenical Award

Mit diesem Preis wird ein Werk im Wettbewerb ON THE RISE prämiert, das eine hohe künstlerische Qualität aufweist und einem menschlichen Standpunkt Ausdruck verleiht, der mit der Heiligen Schrift übereinstimmt oder zur Auseinandersetzung mit der biblischen Tradition anregt und das Publikum für spirituelle, soziale oder ethische Werte sensibilisiert.

Vergeben wird dieser Award von der Ökumenischen Jury, die aus drei Mitgliedern der interkirchlichen Filmnetzwerke INTERFILM und SIGNIS besteht. Mannheim gehört zu den ersten Filmfestivals überhaupt, auf denen eine kirchliche Jury etabliert wurde: Bereits seit 1963 ist die kirchliche Jury beim Filmfestival in Mannheim (und später Mannheim-Heidelberg) präsent, zunächst unter dem Namen INTERFILM, seit 1995 gemeinsam mit der katholischen Partnerorganisation SIGNIS als Ökumenische Jury.

Das ist unsere Ökumenische Jury 2022!

Chantal Laroche Poupard, Paris

Filmkritikerin für www.signis.net/nouvelles/culture und für die ökumenische Jury während des Festivals von Cannes. Sie ist Jurymitglied der SIGNIS für Cinélatino und für Populi e Religioni in Terni Italien. Außerdem gehört sie zum Veranstaltungsteam des Kinoclubs „Open World : bekreuzter Standpunkt“. Sie war Mitglied des Veranstaltungsteams des Eurafriclap Festivals „Eine Woche von euro-afrikanischen Filmen in Paris“. Sie war Generalvertreterin der AAFEE, der „Association des Amis du Festival de Films d’auteurs: L’Europe autour de l’Europe“ (2017-2010).

Als Mitglied der European Education Association ist sie Autorin eines europäischen Kommunikationskonzepts; sie hat Vorlesungen zum deutschen Kino gehalten und hält auch Vorträge im kulturellen Rahmen der Kirche.

Bärbel Mauch, Berlin

1964 geboren, studierte sie Kunst und Ramanistik. 2001 hat sie die Produktionsfirma BÄRBEL MAUCH FILM gegründet. Sie arbeitet als Produzentin, Kuratorin und Beraterin. Seit 1984 ist sie auf Filmfestivals tätig, u.a. den Französischen Filmtagen Tübingen, wo sie dem Auswahlkomitee der Afrikasektion angehört. Kollaboration mit ISKRA/Paris (Produktion, Verleih und Sales). Sie organisiert Workshops über die Herstellung von Dokumentationen und präsentiert deutsche Dokumentationen auf Festivals auf dem afrikanischen Kontinent in Kooperation mit AG DOK und German Films. Sie hat international ausgezeichnete Filme wie ›Das koloniale Missverständnis‹, ›Faro - die Göttin des Wassers‹, ›Jean Gentil‹ und ›Kinshasa Makambo‹ (Berlinale 2018) koproduziert.

Peter Muszatics, Budapest

1976 geboren und hat in Budapest an der Universität für Theater und Film (Szfe) und in Prag an der FAMU studiert. Veröffentlichte Dutzende von Artikeln und Essays und ist Autor von drei Büchern, u.a. „Vienna, Budapest, Hollywood - Österreich-Ungarns Einfluss auf das amerikanische Kino“. Als Filmhistoriker ist er Experte für den frühen Hollywood-Film und zentraleuropäisches Kino. Er ist der Programmdirektor des ungarischen Motion Picture Festivals, Kurator der jährlichen Budapest Classics und einer der Hauptorganisatoren des CineFest Miskolc, Ungarns führendem internationalem Filmfestival.