Touki Bouki

Touki Bouki

Regie: Djibril Diop Mambéty
Land: Senegal

1973 | 90 min. | Wolof
Untertitel: Deutsch, Englisch
FSK 12

Darsteller*innen_ Magaye Niang, Mareme Niang, Aminata Fall, Ousseynou Diop Drehbuch_ Djibril Diop Mambéty Kamera_ Pap Samba Sow, Georges Bracher Produzent*in_ Djibril Diop Mambéty Rechte_ Teemour Diop Mambety

Ein junges Paar im Senegal will nach Paris und wird auf mysteriöse Weise daran gehindert. Meisterwerk des postkolonialen Kinos und Wegbereiter des Afrofuturismus.

Der Hirte Mory ist stolzer Besitzer eines Motorrads, an dessen Lenker zwei Rinderhörner montiert sind. Er und die Studentin Anta träumen von einem besseren Leben in Frankreich. Um die Reise in das „verheißene Paradies“ bezahlen zu können, sehen sie sich gezwungen, mehrere Diebstähle zu begehen. Ihr Vorhaben wird allerdings durch mehrere mystische Zwischenfälle vereitelt.

Djibril Diop Mambétys Schlüsselwerk der afrikanischen Avantgarde bricht mit dem klassischen europäischen Naturalismus. Erzählt in einer visuell beeindruckenden poetischen Bildsprache und voller fantastischer Elemente stellt ›Touki Bouki‹ postkoloniale Versprechungen infrage.

Regie

Djibril Diop Mambéty (1945-1998) war ein senegalesischer Filmemacher und Schauspieler. Nach mehreren Filmen als Darsteller schuf er ab 1969 mit ›Touki Bouki‹ und ›Hyänen‹ (1992) zwei äußerst einflussreiche Lang- und mehrere Kurzfilme. Darin setzt er sich mit Afrikas kolonialem Erbe auseinander und verschafft den Erzähltraditionen des Kontinents neuen Raum.

Screenings