Memorizu

Memorizu

Regie: Miiku Sakanishi
Land: Japan

Deutschlandpremiere
2026 | 97 min. | Japanisch
Untertitel: Deutsch, Englisch

Darsteller*innen_ Tasuku Emoto, Moeka Hoshi, Issey Ogata Drehbuch_ Miiku Sakanishi Kamera_ Yoichi Kamakari Produzent*in_ Masato Date, Yoshiho Fukuoka, Tomoo Tsuchii Rechte_ Alpha Violet

Eine sinnliche Meditation über die Kraft der Erinnerung. Beim Tribeca Film Festival mit dem Best New Director Award ausgezeichnet.

Yuta muss seine Frau Yuki und die kleine Tochter Hana für zwei Monate verlassen und zu seinem Schwiegervater Makoto reisen. Der lebt auf Kyūshū, der südlichsten japanischen Hauptinsel. Durch die tägliche Routine mit dem alten Mann und in der Einsamkeit der Natur findet Yuta bei seinen Spaziergängen mit Makotos Hund zu einer neuen Harmonie. Er hilft in Makotos Fotogeschäft aus, wo noch analoge Kodak-Filmrollen entwickelt werden. Yuki wiederum arbeitet zu Hause in Tokio als Tourguide und macht dabei täglich Fotos von den Menschen, die sie durch die Stadt führt. Durch diese kleine Parallele zeigt der Film, wie wir Bindungen zu anderen Menschen und flüchtige Momente für immer festzuhalten versuchen. Und wie überall gibt es auch in dieser Familie eine Person, die nur noch auf Bildern existiert.

Regie

Miiku Sakanishi wurde in Tokio geboren und hat auf einer privaten Kunsthochschule in Kioto Film studiert. Bereits seine dort entstandenen Kurzfilme wurden mit Preisen ausgezeichnet. Miiku hat außerdem Musikvideos gedreht – wie sein verstorbener Vater Isac, der im Japan der 1980er-Jahre zu den prägenden Regisseuren dieser Kunstform gehörte.

Screenings