Congo Boy

Congo Boy

Regie: Rafiki Fariala
Land: Zentralafrikanische Republik, Frankreich, Demokratische Republik Kongo, Italien

2026 | 91 min. | Sangho, Französisch, Lingala, Swahili
Untertitel: Deutsch, Englisch

Darsteller*innen_ Bradley Fiomona, Christy Djomanda Louba, Pétruche Mbomba, Rosiana Kotozia, Gloria Ambacko Drehbuch_ Rafiki Fariala, Tommy Baron Kamera_ Adrien Lallau Produzent*in_ Boris Lojkine, Elvis Sabin Ngaïbino, Daniele Incalcaterra Rechte_ Immer Gute Filme

Eine Musikkarriere! Das ist der Traum des 17-jährigen Robert in Zentralafrika. Aber für einen Flüchtling, der sich allein um seine Geschwister kümmern und zur Schule muss, scheint der Traum zu groß.

Ein starkes Herz gibt den Rhythmus vor in diesem autobiografischen Musikdrama des kongolesischen Regisseurs Rafiki Fariala. Und das lässt sich von nichts und niemandem aus dem Takt bringen.

Der 17-jährige Robert lebt in Bangui, der Hauptstadt der Zentralafrikanischen Republik. Er ist vor dem Bürgerkrieg im Kongo geflohen und träumt von einer Karriere als Musiker. Weil seine Eltern verhaftet wurden, muss er sich aber ganz allein um seine vier jüngeren Geschwister kümmern. Während er sich zugleich auf das Abitur vorbereitet, geht er auch noch Gelegenheitsjobs nach und muss ständig mit seinen Geschwistern den Milizen ausweichen, die in der Stadt Terror verbreiten. Eines Tages erfährt er, dass in der Nähe ein renommierter Musikwettbewerb stattfinden wird. Ihn zu gewinnen, wird zu seiner größten Hoffnung. Ein mutmachendes Debüt über den Weg zum eigenen Selbst.

Regie

Rafiki Fariala kam als Kind aus dem Kongo in die Zentralafrikanische Republik, wo seine Eltern aufgrund des Krieges Zuflucht gesucht hatten. Neben seinem Wirtschaftsstudium in Bangui drehte er den Dokumentarfilm ›We, Students!‹, der 2022 u. a. auf der Berlinale lief und auf der ganzen Welt mehrere Festivalpreise gewann.

Screenings