Panel: Zukunft deutscher Film

14.11.2026 18:00

in Kooperation mit dem Lichter Filmfest Frankfurt International

Mit dem Jubiläumsprogramm „Imagine Futures!“ blicken wir in die Zukunft. Dies geschieht im Bewusstsein der reichen Tradition unseres Festivals. Sie speist sich aus den Filmen und Regiepersönlichkeiten, die auf dem IFFMH zu Gast waren – von Truffaut über Szabó, Boorman, Wiseman, Hänsel und Jarmusch bis hin zu Winding Refn und Kulumbegashvili.

Mit Persönlichkeiten wie Klaus Lemke, Roland Klick, Rudolf Thomé, Alexander Kluge, Volker Schlöndorff, Edgar Reitz, Ula Stöckl Straub/Huillet, Wim Wenders, Rosa von Praunheim, Rainer Werner Fassbinder, Angela Schanelec und Isabelle Stever erstreckt sich diese reiche Tradition auch auf das deutsche Kino.

Wir knüpfen an diese Tradition an, unter anderem mit unserem Cutting Edge Talent Camp für Filmhochschulabsolvent*innen. Henrika Kull, Anna Roller, Sara Summa, Sophie Linnenbaum, Benjamin Pfohl, Willy Hans und andere haben hier ihre Filme entwickelt. Sie repräsentieren die Zukunft des deutschen Films. In diesem Jahr stammen sogar vier Filme in unserem internationalen Wettbewerb von ehemaligen Teilnehmer*innen unseres Talent Camps.

Im Rahmen dieser Diskussionsrunde wollen wir mit drei hochkarätigen Expertinnen über die Zukunft des deutschen Films, über Chancen und Risiken, Bewährtes sowie mögliche und nötige Veränderungen sprechen.

Es diskutieren:

Regisseurin Constanze Klaue: Für ihren Abschlussfilm ›Lychen 92‹ erhielt sie den First Steps Award. Spätestens seit ihrem ersten Kinofilm ›Mit der Faust in die Welt schlagen‹, der unter anderem mit dem Friedenspreis des deutschen Films „die Brücke“ ausgezeichnet wurde, ist sie einem größeren Publikum bekannt. Aktuell befindet sich ihr zweiter Langspielfilm, ›Superbusen‹, in der Postproduktion.

Filmemacherin Eva Trobisch: Ihr erster Langfilm, ›Alles ist gut‹, feierte seine Premiere in Locarno und wurde dort als bestes Debüt ausgezeichnet. Sein Nachfolger ›Ivo‹ erhielt in der Encounters-Sektion der Berlinale den Heiner-Carow-Preis und ›Home Stories‹ lief in diesem Jahr im großen Wettbewerb der Berlinale.

Regisseurin und Drehbuchautorin Julia von Heinz: Sie genießt bei Kritiker*innen wie Publikum gleichermaßen hohes Ansehen. Ihr in Mannheim spielender Film ›Und morgen die ganze Welt‹ (er ist Teil unserer diesjährigen Jubiläums-Sektion IMAGINE HEIMAT, siehe S. 42) war 2020 im Wettbewerb von Venedig und Deutschlands Oscareinreichung. ›Treasure – Familie ist ein fremdes Land‹ (2024), mit Lena Dunham und Stephen Fry, war dann ihr international erfolgreiches englischsprachiges Debüt. 2026 drehte sie mit ›She Gets it From Me‹ und ›Das Kind in dir muss Heimat finden‹ gleich zwei Filme. Sie hat einen Doktortitel an der Konrad Wolf Universität Babelsberg erworben und lehrt an der HFF in München, wo sie auch Co-Leiterin der Regieabteilung ist.

Moderation: Sophia Schiller (Filmemacherin, Produzentin, Programmberaterin beim IFFMH)



Wann und wo: SA, 14.11. | 18:00 Uhr | Cinema Quadrat K1, 2, 68159 Mannheim

Eintritt: frei | Sprache: Deutsch

Screenings

  • Samstag 14.11.202618:00MannheimMACinema Quadrat