Ben'imana

Ben'imana

Regie: Marie-Clémentine Dusabejambo
Land: Ruanda, Gabun, Frankreich, Norwegen

2026 | 101 min. | Kinyarwanda
Untertitel: Deutsch, Englisch

Darsteller*innen_ Clémentine U. Nyirinkindi, Kesia Kelly Nishimwe, Arivere Kagoyire, Isabelle Kabano, Antoinette Uwamahoro Drehbuch_ Marie-Clémentine Dusabejambo Kamera_ Mostafa El Kashef Produzent*in_ Samantha Biffot, Marie Epiphanie Uwayezu, Pierre-Adrien Ceccaldi, Marie-Clémentine Dusabejambo Rechte_ mk2 Films

Ruanda, 2012: Während öffentlicher Tribunale nach dem Völkermord an den Tutsi kämpft eines der Opfer für Versöhnung und wird mit den Grenzen seiner Überzeungen konfrontiert.

Nach dem Völkermord an den Tutsi finden im Jahr 2012 in Ruanda öffentliche Tribunale statt, um Versöhnung zu ermöglichen. Vénéranda, selbst Opfer und Überlebende, setzt sich vehement für den Dialog zwischen Opfern und Tätern ein. Aber ist es wirklich möglich, Menschen zu vergeben, von denen man brutal gefoltert oder die komplette eigene Familie umgebracht wurde? Als Vénéranda jedenfalls erfährt, dass ihre eigene Tochter unerwartet schwanger ist, muss sie sich mit den Grenzen ihrer eigenen Kraft, zu vergeben, auseinandersetzen.

Eindringliches politisches Drama in einer noch jungen Tradition des ruandischen Kinos, eine eigene Version der nationalen Geschichte zu erzählen.

Regie

Die ruandische Regisseurin und Drehbuchautorin Marie Clémentine Dusabejambo studierte Elektroingenieurwesen und arbeitete währenddessen in der Filmproduktion. Bereits ihr erster eigener Kurzfilm ›Lyzia‹ wurde auf dem tunesischen Carthage Film Festival 2012 ausgezeichnet. ›Ben’imana‹ gewann nun die Caméra d'Or beim Filmfestival in Cannes.

Screenings