Neun Leben hat die Katze

Neun Leben hat die Katze

Regie: Ula Stöckl
Land: Deutschland

1968 | 91 min. | Deutsch
Untertitel: Englisch, Deutsch

Darsteller*innen_ Liane Hielscher, Christine de Loup, Jürgen Arndt, Elke Kummer, Alexander Kaempfe Drehbuch_ Ula Stöckl Kamera_ Dietrich Lohmann Produzent*in_ Ula Stöckl, Thomas Mauch Rechte_ Deutsche Kinemathek

Der erste feministische Spielfilm der BRD: In ›Neun Leben hat die Katze‹ erzählen fünf Frauen von alltäglichen Erfahrungen, sexuellen Fantasien und Sehnsüchten.

Die frisch geschiedene Französin Anne (Christine de Loup) besucht im sommerlichen München ihre Freundin, die Journalistin Katharina (Liane Hielscher). Sie besuchen Partys, treffen Freundinnen und diskutieren ihre Vorstellungen weiblicher Emanzipation. Ula Stöckls „Situationsbericht“ ›Neun Leben hat die Katze‹ ist ein episodisch-essayistischer Spielfilm, in dem fünf Frauentypen – die Berufstätige, die Geschiedene, die Betrogene, die Karrierefrau, die Traumfrau – aufeinandertreffen. Als der Film 1968 in Mannheim seine Uraufführung feierte, reagierten Publikum und Kritik irritiert. Heute gilt er als Meilenstein des deutschen Kinos und „als erste Arbeit einer deutschen Filmemacherin, die weibliche Selbstbestimmung als sexuelle Selbstbestimmung ins Zentrum stellt.“ (Gabriele Dietze)

Ein Grußwort von Regisseurin Ula Stöckl können Sie hier ansehen.

Regie

Ula Stöckl studierte am Institut für Filmgestaltung in Ulm. Auf ›Neun Leben hat die Katze‹ folgten zahlreiche weitere Filme. Sie ist Associate Professor an der University of Central Florida (UCF) in Orlando und arbeitete jahrelang als Kuratorin für diverse Festivals.

Screenings

  • Mittwoch 17.11.202117:30MannheimMACinema Quadrat
  • Donnerstag 18.11.202118:00HeidelbergHDKarlstorkino