Home Sweet Home

Mon doux chez moi

Regie: Franck Moka
Land: Kongo-Kinshasa

2020 | 15 min. | Französisch, Swahili, Lingala
Untertitel: Englisch, Deutsch

Darsteller*innen_ Franck Moka, Nipcian Mongema, Jeef Mongema Drehbuch_ Franck Moka Kamera_ Franck Moka, Antoine Mawazo Produzent*in_ Isaac Yenga, Franck Moka Rechte_ Franck Moka

Wie von der Zukunft träumen, wenn die Gegenwart wackelt? Franck Moka nimmt die Unsicherheit der Pandemieerfahrung aus kongolesischer Perspektive unter die Lupe.

Der Rhythmus des Ein- und Ausatmens reicht nicht mehr zur Beruhigung. Wenn der Blick sich vom Screen des Smartphones erhebt und zu den Oberflächen der eigenen Wohnung springt, glotzen die immer gleichen Dinge zurück. Nicht nur zuhause ist die Lage zunehmend bedrohlich. Regisseur Franck Moka verfolgt unablässig die Nachrichten. In der Region um die kongolesische Großstadt Kisangani habe es einen positiven Covid-19-Fall gegeben, heißt es. Verunsichert meldet sich Mokas Nichte per Sprachnachricht: „Uncle Franck, do you have Corona?”.
Mit ›Home Sweet Home‹ übersetzt der Filmemacher nicht nur das individuelle wie kollektive Erleben der Gegenwart in einen experimentellen Kurzfilm, sondern fragt zugleich nach den Bedingungen für ein künftiges, freudvolles Zusammenleben.

Regie

Als Rapper tourte Franck Moka in den 90er-Jahren durch sein Geburtsland, die Demokratischen Republik Kongo, durch Ruanda und Europa, ehe er sich dem Theater und dem Film zuwandte. Moka arbeitet als Performer, Musiker und Sound Designer. ›Home Sweet Home‹ ist der erste Film, der unter seiner Regie entstanden ist.

Screenings

  • Freitag 19.11.202121:45MannheimMAAtlantis
  • Freitag 19.11.202116:00HeidelbergHDGloria