Calamity

Calamity, une enfance de Martha Jane Cannary

Regie: Rémi Chayé
Land: Frankreich, Dänemark

2020 | 85 min. | Französisch
Eingesprochen auf Deutsch

Darsteller*innen_ Salomé Boulven, Alexandra Lamy Drehbuch_ Rémi Chayé, Fabrice de Costil Produzent*in_ Cleland Jericca, Claus Toksvig Kjaer, Claire La Combe, Henri Magalon Rechte_ Indie Sales

Sie gilt als die erste Westernheldin Amerikas: Calamity Jane. Handgezeichnete Bilder erwecken ihre Kindheit und den Schritt ins Abenteuer zum Leben.

Reiten, Lasso werfen und Pferdewagen fahren sei nichts für Mädchen, heißt
es von den Älteren, doch die selbstbewusste Jane ist da anderer Meinung. Sie
will Abenteuer erleben statt Hausarbeit zu erledigen. Die zwölfjährige Martha
Jane Cannary und ihre Familie sind in einem Siedlungstrupp auf dem Weg in den
Westen – 1863, mitten im Amerikanischen Bürgerkrieg. Als ihr Vater auf der
Reise krank wird, will sich Jane beweisen und stößt auf Widerstand in der
Gemeinschaft. Lebendig erzählt der Film von einer Pionierin der
Selbstbestimmung, die sich den gesellschaftlichen Erwartungen aktiv
entgegenstellt, um sich selbst gerecht zu werden. In handgezeichneten Bildern
beschwört ›Calamity‹ die raue Weite eines Landes herauf, das Wagemut belohnt
und Spitznamen wie „Katastrophen Jane“ ehrfürchtig raunt.

Regie

Rémi Chayé, geboren 1968 in Poitiers, ist Animationskünstler und hat an zahlreichen internationalen Filmprojekten mitgewirkt. Sein Regiedebüt ›Der lange Weg nach Norden‹ gewann 2015 den Publikumspreis beim Animationsfilmfestival in Annecy. Ebenda wurde sein zweiter Film ›Calamity‹ 2020 mit dem Hauptpreis ausgezeichnet.

Screenings

  • Donnerstag 11.11.202110:00HeidelbergHDKarlstorkino
  • Freitag 12.11.202115:00MannheimMAStadthaus
  • Samstag 13.11.202115:15HeidelbergHDLuxor 2 (Red)
  • Dienstag 16.11.202109:30MannheimMAStadthaus