Pressegespräch 20.01.2020


Vorstellung des neuen Festivalkonzepts

„Zur ebenso engagierten wie lustvollen Wiederbelebung der Tradition gehört für Sascha Keilholz und sein dezidiert cinephiles Team folgerichtig das Kino als Erlebnis- und Erfahrungsraum. In Zeiten von Home Entertainment und Streamingplattformen setzt die anachronistisch anmutende Formel ‚New Film Experience‘ also durchaus ein konzeptuelles Gegengewicht. Keilholz, der sich als Teamplayer und Brückenbauer versteht, geht es dabei vor allem um die Einbindung von lokalen Kooperationspartnern und um Nachhaltigkeit. Sein dynamisches Festivalkonzept sieht vor, die Vielfalt und Diversität des Vorgefundenen zu reflektieren. [...] [Dazu] passt ziemlich gut, dass Sascha Keilholz mit Worten des neuen Berlinale-Direktors Carlo Chatrian das Festival ‚als ein System‘ versteht, ‚das Filmkunst unterstützt‘; was heißt, dass nicht ‚das Label‘ im Vordergrund stehe, sondern die ‚richtigen Filme‘.“

Rhein-Neckar-Zeitung, 22.01.2020, „Keilholz kooperiert mit den lokalen Heidelberger Kinos“ von Wolfgang Nierlin

„Eine der wesentlichen Neuerungen und gleichzeitig auch ein Schritt zurück zu den Wurzeln wird das Bespielen vieler kleiner und großer Lichtspielhäuser in Mannheim und Heidelberg sein. In Heidelberg sollen das Karlstorkino, das Gloria und das Luxor Festivalfilme zeigen, in Mannheim das Atlantis, das Cinema Quadrat, das Cineplex und das Cinemaxx. Letzteres verfügt über den größten Kinosaal in Baden-Württemberg – was durchaus als Symbol dafür gedeutet werden kann, wie wichtig Keilholz die Identität als ‚Publikumsfestival‘ ist. ‚Austausch und Kennenlernen‘ seien für ihn ganz wesentliche Elemente eines Filmfestivals. Das solle durch verschiedene Gesprächsformate gelingen und perspektivisch auch durch Lesungen.“

Die Rheinpfalz, 21.01.2020, „Filmfestival Mannheim-Heidelberg: Alles auf Anfang fast bei null“ von Nicole Sperk

„Als Leitbegriffe nennt er [Anm.: Sascha Keilholz] Tradition und Innovation: Das Festival, das diesen November zum 69. Mal über die Leinwände gehen soll, bleibt auf junge Regietalente, so genannte Newcomer, spezialisiert [...]. Ein Festival für ein breites Publikum soll es bleiben, zudem ein Treffpunkt für die Branche, und es soll für besondere Filmerfahrungen stehen.”

Mannheimer Morgen, 22. Januar 2020, „Der neue Festivalleiter blickt zurück und in die Zukunft“ von Thomas Groß