„To liv – Zwei Leben“ — Gespräch über die deutsch-norwegische Filmgeschichte und das dazu erschienene Buch von Jan Erik Holst 

Am Sonntag, den 17. November 2019 um 20 Uhr wird das Buch „To liv — Zwei Leben“, eine Anthologie über die deutsch–norwegische Filmgeschichte, herausgegeben von Jan Erik Holst auf dem 68. Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg (Spielstätte auf dem Messplatz, Heidelberg) präsentiert.

Jan Erik Holst ist Filmredakteur und früherer Leiter des Norwegischen Filminstituts. Das Vorwort verfasste Liv Ullmann, die weltbekannte Schauspielerin und Regisseurin, die unter anderem auch bei mehreren in Deutschland, Schweden und Norwegen produzierten Filmen Regie führte. Die Präsentation findet im Anschluss an die Vorführung des norwegischen Films «Hurry Slowly» von Anders Emblem statt, der gemeinsam mit Ludger Krekeler, Geschäftsführer der Achterland Verlagscompagnie und Festivaldirektor Dr. Michael Kötz, auch einer der Autoren des Buches «To liv – Zwei Leben», das Buch vorstellt.

«To liv – Zwei Leben» ist eine deutsch-norwegische Zusammenarbeit zwischen den Verlagen Bokbyen Forlag AS in Tvedestrand, Norwegen, und der deutsch-niederländischen Achterland Verlagscompagnie in Bredevoort, Niederlande, und Bocholt, Deutschland. Es handelt sich um eine zweisprachige, gebundene Ausgabe, versehen mit ansprechender, reichhaltiger Bebilderung aus Fotos und Filmplakaten. Die norwegische Stiftung Fritt Ord, das Norwegische Filminstitut, NORLA (Norwegian Literature Abroad) und das Goethe Institut in Oslo unterstützten die Publikation. Das Buch wurde im vergangenen Monat als Neuerscheinung auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt.

Norwegen und Deutschland sind durch enge und langjährige Beziehungen auf historischer, politischer und kultureller Ebene verbunden. Deutschland fungierte dabei als Inspirationsquelle für bildende Künstler, Komponisten und Schriftsteller aus Norwegen. Schon während der Stummfilmzeit wurde Norwegen von deutschen Filmpionieren bereist. Aus Norwegen kamen Filmstars nach Berlin. Der deutsche Einfluss auf das norwegische Kino-Repertoire und die staatliche Filmpolitik war weitreichend, sowohl während als auch nach dem Zweiten Weltkrieg. Der deutsche Film beeinflusste junge norwegische Regisseure der siebziger und achtziger Jahre, und seit 1990 ist Deutschland ein sehr wichtiger Markt für norwegische Filme. Deutsch-norwegische Koproduktionen stellen einen wesentlichen Teil des Gesamtbildes der letzten fünfzig Jahre dar.

ISBN (D) 978-3-933377-36-4  //  € 31,50

Weitere Informationen bei Jan Erik Holst & Ludger Krekeler

Tel: +47 9075 82 42 E-Mail: janerik.holst@gmail.com

Tel: +49 6221 874 570 E-Mail: krekeler.ludger@gmail.com