1993

42. Internationales Filmfestival Mannheim

15. – 20. November 1993

Künstlerische Leitung
Dr. Michael Kötz
Geschäftsführung
Lutz Beutling
Organisationsleitung
Christian Berg
Pressearbeit
Christine Schmieder, Michael Andritzky, Klaus Gronenborn
Mitarbeit Programm
Petra Höhne
Team Büro
Margit Schröder (Leitung), Ingeborg Sungen, Klaus Kleefeld, Kathrin Axt, Elisabeth Müller, Kamber Altintas, Rolf-Rüdiger Hamacher u.a.
Träger
Stadt Mannheim
Oberbürgermeister
Gerhard Widder
Kulturbürgermeister

Lothar Mark

Zahlen
22.000 BesucherInnen

Etat
900.000 DM

Spielort
Planken-Kinocenter Mannheim

1993

15. – 20. November 1993

Krisenjahr in der Geschichte des Festivals: Von Finanzsorgen geplagt ziehen die Verantwortlichen der Stadt ernsthaft in Erwägung, die Veranstaltung abzuschaffen. Nur dem persönlichen und couragierten Einsatz von Festivalleiter Dr. Kötz, des Kodirektors Lutz Beutling, des SPD-Fraktionschefs Dr. Peter Kurz (sowie einigen glücklichen Zufällen) ist es zu verdanken, dass das Festival überlebt. Als Glücksfall erweist sich in dieser schweren Zeit die Mitarbeit von Christian Berg, der die Organisation des Festivals und auch in vielerlei anderer Hinsicht Verantwortung übernimmt - hierzu zählt sowohl die Suche nach Sponsoren als auch der Versuch, neue Kooperationen aufzubauen. Allerdings zieht sich Lutz Beutling aus der kaufmännischen Leitung der Veranstaltung zurück. Eine Lösung für das in seiner Existenz bedrohte Festival wird schließlich gefunden: Als "alternatives Finanzierungskonzept" wird die Einbindung der Stadt Heidelberg in das Festival angestrebt. Gezeigt werden im Internationalen Wettbewerb 25 lange Filme und 16 Kurzfilme, darüberhinaus International PreviewsRetrospektive Ingmar BergmanTürk Film Festivalimit 7 Filmen; 3 Kinderfilme; Werkschau der Filmakademie Ludwigsburg.
Der Internationalen Jury gehören an:
Shabana Azmi, Indien - Wolf Donner, Deutschland - Renee Goddard, Großbritannien - Joaquim Pinto, Portugal - Anna Lena Wibom, Schweden

„Dunkle Wolken über Mannheims Filmfestival“ (Die Welt)

 

Mannheims Filmfestival findet in einer kinematografischen Provinz statt, einsam und ein bisschen verloren. 1993 schlägt diesbezüglich die Stunde der Wahrheit: handfest geht es um die wirkliche Wertschätzung durch die Politiker der Stadt.

Der jetzt ein Jahr amtierende Festivaldirektor weilt im entscheidenden Augenblick gerade in Burkina Faso auf der Suche nach afrikanischen Filmen als ihm sein Büro einen Zeitungsartikel faxt: „Aus für die Filmwoche?“steht da. Es ist wenigstens noch ein Fragezeichen dahinter, denke ich sofort und laufe grübelnd über staubige Strassen. Rückflug und rein ins Stadthaus, wo gerade beraten wird im Gemeinderat der Stadt. Lutz Beutling hatte tapfer Stadträte abtelefoniert vom frühen Morgen an, Verbündete gesucht. Auch er war überrascht worden. Für viele Journalisten war die Sache so gut wie gelaufen. “Dunkle Wolken über Mannheims Filmfest” hieß es in der “Welt”. Aber ich wollte es nicht glauben. Also entkam mir keiner, der zwischendurch mal den Ratssaal verließ und eigentlich nur aufs Klo wollte oder einen Kaffee trinken. Es herrschte grosses Erstaunen über so viel Engagement dieses, den meisten noch recht unbekannten neuen Herrn Direktors. Der hörte gar nicht mehr auf, zu reden, mit einer Art wilder Entschlossenheit…

 

Ich hatte einen ziemlich guten Grund. Das darf ich ja jetzt verraten. Wegen dieses Festivals, dass man hier mal eben mit Handzeichen gemeinderatstechnisch im 42. Lebensjahr – natürlich mit Bedauern -  in die Tonne werfen wollte, hatte ich Nein zur pensionsberechtigten Redakteurslaufbahn beim NDR und dann noch beim ZDF gesagt. Außerdem war ich wütend, und zwar tief von innen. Noch nie hatte ich bis dahin in meinem Leben erlebt, dass Argumente so wenig bedeuten können, dass sie sogar sicherheitshalber nicht einmal angehört werden, um das entschlossene Handeln der Politik nicht durch irritierende Sachinformationen zu stören. Es war eine Art Crashkurs in Politik. Keine Ahnung hatte ich davon, wie Politik wirklich geht – und dass nach einem vollakademischen Politologiestudium. Ich stand unter Schock. Gerettet hat das Festival übrigens ein späterer Oberbürgermeister, der damals ein blutjunger Fraktionschef war und den werten Kollegen einen ausgebufften Vorschlag machte: wenn wir aus Geldmangel das Filmfestival abschaffen, dann können wir uns aber auch das Kurpfälzische Kammerorchester nicht mehr leisten. Es hat funktioniert: Oh Gott! Unser Kammerorchester, Nein, das geht nicht! Wegen dieser Intervention, gepaart mit der grossen Liebe zum Kammerorchester der Kurpfalz sind wir überhaupt hier und können es noch feiern - das 60. Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg.

Aber wenn ich ehrlich bin, ist mir jetzt noch schlecht.

 

Gebannt saß ich oben im Ratssaal auf der Empore, zusammen mit den anderen, die zuhören durften. Dann die Entscheidung. Es gab eine Art Galgenfrist. Bis zum Herbst sollten wir, wie es Oberbürgermeister Gerhard Widder formulierte, ein „alternatives Finanzierungskonzept“ vorstellen. Dann würde man sehen, ob das Festival weiter existieren kann - sollte heißen, ohne die Stadt noch etwas zu kosten.

Der neue Direktor nimmt es sportlich, als Herausforderung. Jetzt legt er los. Aus der ganzen Republik hagelt es Proteste an die Stadtspitze, wo dann auch ein Referent erstaunt feststellt, sie müssten ja plötzlich hochkarätige Anfragen aus Bonn und Berlin beantworten... Jetzt kann ichs ja sagen: war gar nicht so einfach, die Hochkarätigen in Bonn und Berlin ans Telefon zu kriegen und dann in 90 Sekunden dazu zu bringen, sich auch schnell protestierend in Mannheim zu melden…

Während andere in diesem heißen Sommer vor allem ans Schwimmbad denken, stellt sich Oberbürgermeister Widder vor, wie er in Kürze das Festival eröffnen wird, nämlich mit den Worten “Herzlich Willkommen, meine Damen und Herren, ich begrüsse sie zum letzten Filmfestival von Mannheim nach 42 Jahren…”

Das will er sich ersparen und es lieber gar nicht mehr stattfinden lassen. Ich solle mal zu ihm kommen, nicht erst im Herbst, im Sommer schon… Und der kaufmännische Kodirektor habe übrigens hingeschmissen, sähe auch keine Chancen mehr…

 

Da war ich etwas aufgeregt. Denn jetzt musste ich ja obendrein auch noch ein nagelneues Vertrauen in meine kaufmännischen Fähigkeiten herstellen. Aber ich war gut vorbereitet. Es hat Alternativfinanzierungsideen nur so gehagelt. Gerhard Widder hat es nicht fertig gebracht, das Festival daraufhin sterben zu lassen. Trotz des Risikos. Und er hat mir vertraut. Auch das ist einen Beifall wert. Es macht sogar den ganzen kurpfälzischen Charme dieser Stadt aus: im Zweifel lieber leben lassen. Das Festival soll vielleicht noch einmal stattfinden. Zurück zu Hause, grübelnd im Bett, wird mir klar, dass alle bisherigen Ideen noch nicht ausreichen werden. Und dann passiert etwas, dass einem das eigene Hirn direkt unheimlich werden lässt: ich wache auf am Morgen und habe die Lösung geträumt. Ich werde die Stadt Heidelberg fragen, ob die nicht ein Filmfestival haben wollen...

Sie wollten. Und die amtierende Ministerin in Stuttgart wollte auch. Denn ohne die Anhebung der Zuschüsse des Landes Baden-Württemberg, damals herrschte die Große Koalition, wäre aus der schönen Idee wenig geworden. Mit allen Fraktionen in Heidelberg musste jetzt geredet werden, vor allem aber mit ihr: Beate Weber, dem weltoffenen Glücksfall von einer Oberbürgermeisterin…

 

1993 eröffnen wir das Festival, das gar nicht stattfinden sollte und im darauf folgenden Jahr einen deutlich größeren Etat haben wird als vorher - und zwei Oberbürgermeister verkünden am Ende gemeinsam auf der Bühne, ab dem 43. hieße dieses Filmfestival “Internationales Filmfestival Mannheim-Heidelberg”.

 

Dr. Michael Kötz

 

Das Programm

des 42. Internationalen Filmfestivals Mannheim

Internationaler Wettbewerb: Spielfilme

ADLER PASSEN AUF MENSCHEN AUF von Theo Janßen, DE 1993

ANCHORESS von Chris Newby, BE / UK 1993

ANNA FILMJE von György Molnár, HU 1992

BERLIN IN BERLIN von Sinan Cetin, TR / DE 1993

CHAKA von Morshedul Islam, BD 1993
*Lobende Erwähnung der Interfilm Jury*
*Lobende Erwähnung der FIPRESCI*

DARKNESS IN TALLINN von Ilkka Järvilaturi, EE / FI / US 1993
*Spezialpreis in memoriam Rainer Werner Fassbinder*

FAR AWAY FROM ST. PETERSBURG von Alexander Hahn, AT / LV 1993

FLÜCHTIG von Marc Ottiker, DE 1993

FOR FUN von Ning Ying, HK / CN 1993
*Lobende Erwähnung der Internationalen Jury für Filme über zeitgenössische Probleme*

LONGE DAQUI von Joao Guerra, PT 1993

MAGIC STRONGER THAN LIFE von Agneta Fagerström-Olsson, SE 1993

PSY von Wladyslaw Pasikowski, PL 1992
*Lobende Erwähnung der Internationalen Jury für Filme über zeitgenössische Probleme*

PUBLIC ACCESS von Bryan Singer, US 1993

RUSSIAN PIZZA BLUES von Michael Wikke / Steen Rasmussen, DK / NO / SE 1992
*Preis der FIPRESCI*
*Publikumspreis*

SHAMELESS von Robert Byington, US 1993

TECTONIC PLATES von Peter Mettler, CA 1992
*Preis der katholischen Filmarbeit*

THE BEST THING IN LIFE von Paul Ruven, NL 1993

THE FORBIDDEN QUEST von Peter Delpeut, NL 1993
*Main Award of Mannheim: Best Feature Film*

THE MOZART BIRD von Ian Kerkhof, NL 1993
*Lobende Erwähnung der Jury der katholischen Filmarbeit*

YOU CAN'T PUSH THE RIVER von Leslie Oliver, AU 1992

Internationaler Wettbewerb: Dokumentarfilme

LE QUATUOR DES POSSIBLES von Edna Politi, CH 1992
*Dokumentarfilmpreis des SDR*

MURDER STORIES von Iglika Trifnova, BL 1993

PART TIME GOD von Paul Cohen, NL 1992

SERBIAN EPICS von Pawel Pawlikowski, UK 1992

TALES FROM PLANET KOLKATA von Ruchir Joshi, IN / UK 1993
*Lobende Erwähnung der Internationalen Jury für Filme über zeitgenössische Probleme*

Internationaler Wettbewerb: Kurzfilme

A SAUCER OF WATER FOR THE BIRDS von Ann Shenfield, AU 1993

CREATION von Fumiko Kiyooka, CA 1992
*Lobende Erwähnung der Interfilm Jury*

DER BEIGESCHMACK DES TODES von Miguel Barreda, DE 1993

FOGATA von João Ribeiro , MZ 1992

FRAUEN UND KINDER ZUERST von Petra Junold, DE 1992

INNEN AUßEN von Niels Bolbrinker, DE 1993

JO-JO von Jochen Kuhn, DE 1993

LE BONHEUR DES UNS von Guillaume De Seille, FR 1993

LITTLE LIEUTENANT von Henry Hills / Sally Silvers, US 1993

MELIES IN COLOUR von Paul Ruven, NL 1992

OTONAL von Maria Novaro, MX 1993

PECHEURS A CHEVAL von Marc-Antione Roudil, BL 1993

PLACE HASARD von Ives Opstaele / Erik Bassier, BL 1992

RESTE von Marie Vermillard, FR 1992
*Internationaler Kurzfilmpreis*
*Preis der Interfilm Jury*

RHYTM CHANGES von Clemens Anders, DE 1993

WELCOME 1 + 2 von Cyrus Frisch, NL 1992

International Previews

BEWOGEN KOPER von Johan van der Keuken, NL 1993

CALENDAR von Atom Egoyan, CA / DE 1993

LA PETITE APOCALYPSE von Costa-Gavras, FR / IT / PL 1993

MUI DU DU XANH von Tran Anh Hung, FR 1993

PASSION FISH von John Sayles, US 1993

SHORT CUTS von Robert Altman, US 1993

SILENT TONGUE von Sam Shepard, US 1993

THE BUDDHA OF SUBURBIA von Roger Mitchell / Hanif Kureishi, UK 1993

THE SNAPPER von Stephen Frears, UK 1993

Ingmar Bergman

DET SJUENDE INSEGLET von Ingmar Bergman, SE 1956

FANNY OCH ALEXANDER von Ingmar Bergman, SE 1982

GYCKLARNAS AFTON von Ingmar Bergman, SE 1958

PERSONA von Ingmar Bergman, SE 1966

SMULTRONSTÄLLET von Ingmar Bergman, SE 1957

SOMMERNATTENS LEENDE von Ingmar Bergman, SE 1955

TROLLFLÖJTEN von Ingmar Bergman, SE 1975

VISKNINGAR OCH ROP von Ingmar Bergman, SE 1972

Türk Film Festivali

AMERIKALI von Serif Gören, TR 1993

CAZIBE HANINIM GÖNDÖZ DÖSLERI von Irfan Tözüm, TR 1992

DÖNERSEN ISLIK CAL von Orhan Oguz, TR 1993

DÜS GEZGINLERI von Atif Yilmaz, TR 1992

FIKRIMIN INCE GÖLÖ-SARI MERSEDES von Tunc Okan, TR 1993

GÖLGE OYUNU von Yavuz Turgul, TR 1993

IKI KADIN von Yavuz Özkan, TR 1992

Kinderkino

ANNA ANNA von Greti Kläy / Jürgen Brauer, CH / DE / LX 1992

HEXEN AUS DER VORSTADT von Drahomíra Králová, SFR 1994

ZIRRI, DAS WOLKENSCHAF von Rolf Losansky, DE 1994

Akademie Ludwigsburg

Kurzfilmprogramm 1: Familienbande

ALLEIN UNTER SCHWABEN von Bernadette Paassen, DE 1993

BEEP von Achim Bornhak, DE 1992

DAS BAD von Franz Lustig, DE 1992

FAMILIENBANDE von Jürgen Matthäi, DE 1993

KREISEL MACHER BRUMM von Nicole Weegmann / Christian Diedrichs, DE 1992

MÄNNER IM MOND von Thomas Frydetzki, DE 1993

Kurzfilmprogramm 2: Zeitensprung

DER WASCHBÄR von T. Schmidt, DE 1993

HEAVEN von Christian Diedrichs, DE 1993

RHYTHM CHANGES von C. Anders, DE 1993

SLOW FUCK von Achim Bornhak, DE 1993

ZEITENSPRUNG von K. Marks, DE 1993

Kurzfilmprogramm 3: Jagdszenen

BESUCH IN SCHWARZ von N. Mahr, DE 1993

DEIN WILLE GESCHEHE von D. Jahn, DE 1993

DER JUNGE von Nicole Weegmann, DE 1993

DER KRAMPF von K. Wibmer, DE 1993

DER WAL von O. Keidel, DE 1993

FERDINAND MÜRI von F. Dabrock, DE 1993

JAGDSZENEN von Nicole Weegmann, DE 1993

TO CATCH A ZIMMERMAN von J.v.d Ahe, DE 1993

Kurzfilmprogramm 4: Happy Fumeral

85 BAHNEN von C. Ehret, DE 1993

DAMIT DU GROß UND STARK WIRST von B. Marheineke, DE 1993

FLEDERSCHWEIN von S. Huber, DE 1993

HAPPY FUMERAL von S. Volz / Chr. Schulz, DE 1993

JAZZ SCRATCH BOOK von A. Ushakov, DE 1993

KÜCHENFEE von I. Bayer, DE 1993

PRISONER von N. Lyon, DE 1993

RE-CREATION von V. Engel, DE 1993

TANGO von S. Haase, DE 1993

Die Preisträger

des 42. Internationalen Filmfestivals Mannheim

Großer Preis der Stadt Mannheim, Bester Spielfilm

The Forbidden Quest Peter Delpeut, Niederlande

Spezialpreis in memoriam Rainer Werner Fassbinder 

Darkness in Tallinn Ilkka Järvi-Laturi, Finnland

SDR Dokumentarfilm-Preis

Le Quator des Possibles Edna Politi, Schweiz

Internationaler Kurzfilmpreis

Reste Marie Vermillard, Frankreich

Lobende Erwähnung der Internationalen Jury für Filme über zeitgenössische Probleme

Psy Wladislaw Pasikowski, Polen

For Fun Ning Ying, China

Tales from Planet Kolkata Ruchir Joshi, Indien

Preis der Interfilm Jury

Reste Marie Vermillard, Frankreich

Lobende Erwähnungen der Interfilm Jury

Creation Fumiko Kiyooka, Kanada

Chaka Morshedul Islam, Bangladesch

Preis der katholischen Filmarbeit

Tectonic Plates Peter Mettler, Kanada

Lobende Erwähnung der Jury der katholischen Filmarbeit

The Mozart Bird Ian Kerkhof, Niederlande

Publikumspreis

Russian Pizza Blues Michael Wikke und Steen Rasmussen, Dänemark, Norwegen

Preis der FIPRESCI

Russian Pizza Blues Michael Wikke und Steen Rasmussen, Dänemark, Norwegen

Lobende Erwähnung der FIPRESCI

Chaka Morshedul Islam, Bangladesch

Die Jury

des 42. Internationalen Filmfestivals Mannheim

Internationale Jury

Shabana Azmi, Schauspielerin (Indien)
Dr. Wolf Donner, Filmstiftung NRW (Deutschland)
Renee Goddard, European Script Fund (Großbritannien)
Joaquim Pinto, Regisseur (Portugal)
Anna Lena Wibom, Schwedisches Filminstitut (Schweden)

FIPRESCI-Jury

Christina Corciovescu (Rumänien)
Renzo Fegatelli (Italien)
Andrzej Gwozdz (Polen)
Viktor Matizen (Russland)
Christiane Peitz (Deutschland)

Interfilm Jury

Jolanda Bucher (Schweiz)
Dr. Dorothea Schmitt-Hollstein (Deutschland)
Kveta Samajova (Tschechische Republik)

Jury der Katholischen Filmarbeit

Klaus Hinkelmann (Deutschland)
Charles Martig (Schweiz)
Dr. Richard Emele (Österreich)
Lothar Strüber (Deutschland)