1958

7. Mannheimer Kultur- und Dokumentarfilmwoche

12. – 17. Mai 1958

Direktor
Dr. Kurt Joachim Fischer 
Organisationsleitung
Dr. Bernhard Künzig
Träger
Stadt Mannheim in Zusammenarbeit mit der SPIO und dem Verband der deutschen Kulturfilmproduzenten
Oberbürgermeister
Dr. Hans Reschke
Kulturbürgermeister

Dr. Christoph Andritzky

Spielorte
Alster-Lichtspiele Mannheim

Zahlen
über 200 akkreditierte Gäste,
über 10.000 zahlende BesucherInnen,
28.000 SchülerInnen

 

1958

12. – 17. Mai 1958

„Die Filme, die Sie heute Abend sehen, sind der beste Beweis dafür, daß die Zeit für neue Ausdrucksformen gekommen ist,“ sagte Festivalleiter Dr. Fischer bei der Eröffnung der 7. Kultur- und Dokumentarfilmwoche. Man habe sich bemüht, einen repräsentativen Querschnitt der neuen Ära im Kulturfilm nach Mannheim zu bringen. Mit großem Applaus wurde das Programm des ersten Tages aufgenommen. Die FIAPF, der internationale Filmproduzentenverband hat die Mannheimer Filmwoche als Wettbewerbsfestival anerkannt. Zum ersten Mal werden in Mannheim offiziell Preise des Festivals verliehen: die Mannheimer Filmdukaten, vergeben durch eine unabhängige internationale Jury.

Gezeigt werden 201 Filme aus 23 Ländern. Der Mannheimer Filmdukat wird nach einem Entwurf von Prof. Willi Seidel, Kunst- und Werkschule Pforzheim, geprägt. Wolfsangel und kurpfälzischer Löwe, die Wahrzeichen der Stadt Mannheim, auf der einen, das Auge der Filmwoche auf der anderen Seite. Der ersten Internationalen Jury der Mannheimer Festivalgeschichte gehören an: Dr. Hans Reschke, BRD - Otto Sonnenfeld, Israel - Marcello Baldi, Italien - Emile Degelin, Belgien - René Marjac, Frankreich - Hilmar Hoffmann, BRD - Wilhelm Herrmann, BRD

Das Programm

der 7. Kultur- und Dokumentarfilmwoche Mannheim

Leider ist kein vollständiges Programm der 7. Mannheimer Kultur- und Dokumentarfilmwoche erhalten.

Die Preisträger

der 7. Kultur- und Dokumentarfilmwoche

Filmdukat:

BYL SOBIE RAZ von Jan Lenica, Valerian Borowcziyk, PL 1957

TOUTE LA MÉMOIRE DU MONDE von Alain Resnais, FR 1956

LA PREMIÈRE NUIT von Georges Franju, FR 1958

PODWÓJNE ZYCIE WAZKI von Stanislaw Kokesz, PL 1956

SURPRISE BOOGIE von Albert Pierru, FR 1956

Besondere Anerkennung der Jury:

PAUL TOMKOWICZ: STREET-RAILWAY SWITCHMAN von Roman Kroitor, CA 1954

DOM STARYCH KOBIET von Jan Lomnicki, PL 1957

Filmdukaten

Byl Sobie Raz
Jan Lenica, Valerian Borowcziyk, Polen

Toute la Mémoire du Monde
Alain Resnais, Frankreich

La Première Nuit
Georges Franju, Frankreich

Suprise Boogie
Albert Pierru, Frankreich

Podwójne zycie wazki
Stanislaw Kokesz, Polen

Besondere Anerkennung

Paul Tomkowicz: Street-Railway Switchman
Roman Kroitor, Kanada

Dom Starych Kobiet
Jan  Łomnicki, Polen

Die Jury

der 7. Kultur- und Dokumentarfilmwoche Mannheim

Internationale Jury

Dr. Hans Reschke, BRD
Otto Sonnenfeld, Israel
Marcello Baldi, Italien
Emile Degelin, Belgien
René Marjac, Frankreich
Hilmar Hoffmann, BRD
Wilhelm Herrmann, BRD