Filmemacher aus aller Welt feiern das 67. Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg

Mannheim-Heidelberg, den 25.11.2018 – Traditionell ist das Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg eine Startrampe für Newcomer-RegisseurInnen aus aller Welt. Die Weltkarrieren von Jim Jarmusch begann in Mannheim, Aki und Mika Kaurismäki, Derek Cianfrance, Brian Singer, Lou Ye, Thomas Vinterberg und Rafi Pitts präsentierten auf dem Festival ihre ersten Spielfilme. Über 300 internationale Gäste begrüßte Festivaldirektor Dr. Michael Kötz in diesem Jahr.

Stimmen der internationalen Filmemacher 2018:

Amanda Puga Salman („My North is the South” / Chile)

Es ist ein große Ehre für mich, auf dem Festival Mannheim/Heidelberg eingeladen zu sein. Das Publikum ist großartig und es sind so viele Menschen, die sich für internationales Kino interessieren, wie die Filme produziert wurden und die politische Situation im Lande ist.

Hazir Haziri („The Return“ / Mazedonien)

Ich bin ganz beeindruckt von dem Festival und seinem Publikum. Die Diskussionen nach dem Film sind einzigartig, so tief und intensiv. Das hat mich überrascht. Ich bin sehr glücklich, hier zu sein. Das Publikum in Mannheim/Heidelberg hat einen guten Filmgeschmack.

Kastriot Abdyli („The Return“ / Mazedonien)

Es ist für mich eine große Ehre, dass mein Film auf diesem renommierten Festival präsentiert wird.

Malla Grapengiesser („Giants and the Morning After“ / Schweden)

Mit jeder Festivalteilnahme erfährst du mehr über deinen eigenen Film. Es ist wunderbar, die Reaktionen des Publikums hier in Mannheim/Heidelberg zu beobachten.

Per Bifrost („Giants and the Morning After“ / Schweden)

Es ist eine sehr interessante Erfahrung, meinen Film in Schweden und dann hier in Mannheim/Heidelberg zu zeigen und die unterschiedlichen Reaktionen zu erleben.

Jawad Rhalib („When Arabs Danced“ / Belgien)

Es ist für uns Filmemacher sehr wichtig, unsere Produktionen vor Publikum zu zeigen (…) und ein Feedback zu bekommen, wie der Film ankommt.

Christine Migeotte („When Arabs Danced“ / Belgien)

Das Publikum in Mannheim-Heidelberg ist sehr auf das Thema und die Form fokussiert und es liebt darüber zu diskutieren. Das ist nett und macht Spaß.

Alex Moratto („Socrates“ / Brasilien)

Ich habe das Festival schon lange beobachtet und wollte immer schon meinen Film hier präsentieren. Ich finde es wahnsinnig aufregende, das mein Debüt nun hier läuft. Ich mag das deutsche Publikum und seine direkte Art auf Filme zu reagieren. Sie sind wirklich scharf auf Kino.

Jean-Philippe Gaud (“Tazzeka“ / Frankreich/Marokko)

Die Stärke dieses Festival liegt darin, dass es dem Publikum Filme zugänglich macht, die ihm sonst nicht zugänglich sind. Mein Film wird in jedem Land anders aufgenommen. In Deutschland als einen unterhaltsamen Film, der aber auch ernste Themen behandelt. Die Reaktionen sind anders als in Frankreich, aber sehr interessant.

Das 67. Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg fand vom 15. – 25.November 2018 statt. Spielorte sind das Stadthaus und das Kino Atlantis in Mannheim und zum ersten Mal der Messplatz in Heidelberg. Eröffnet wird das renommierte, internationale Newcomerfestival mit dem kulinarisch-politischen Debüt TAZZEKA (Frankreich/Marokko) von Regisseur Jean-Philippe Gaud in Heidelberg.