>

The Black Tree

Wenn Himmel und Erde eins werden
77 Min., Argentinien – mit deutschen & englischen Untertiteln

Irgendwo nahe am Zentrum der Erde steht ein knorriger Baum mit schwarzen Ästen. Wenn man ihn erreicht, kann man auf einmal mit den Bäumen reden und die Vögel verbreiten deine Botschaften in aller Welt. Das sagt eine alte Legende der Qom, der Ureinwohner im Gran Chaco zwischen Paraguay und Argentinien. Qom, das heißt übersetzt, „die Menschen“. Martin in der Gemeinde Santo Domingo ist einer derer, dessen Geschichte dieser poetische Dokumentarspielfilm erzählt. Mühsam hält er sich über Wasser, buchstäblich, weil sich im eigentlich savannigen Trockenwaldgebiet eine sumpfige Lagunenlandschaft gebildet hat. Seine Ziegenherde ist krank. Immer mehr der Tiere sterben und der Veterinär aus der Stadt weiß auch keine Lösung. Martin überlegt, an eine der großen Firmen zu verkaufen, die das Land haben wollen und schon dabei sind, Bäume und Sträucher zu roden. „Damals“, erzählt ein alter Mann ihm von besseren Zeiten, „wurde nichts verschwendet und alles war da, sogar Medizin“. Und er erzählt vom Stern, der nach den Qom benannt wurde und von der Aura der Sonne, die bessere Zeiten versprach. Der verzweifelte Bauer beschließt, dem Ruf des „Schwarzen Baumes“ zu folgen. Mitreißend folgt der Film seinem magischen Blick auf die Natur, bei dem Himmel und Erde eins werden. (JS/MK)

Spielzeiten – Mannheim
Sonntag, 17. November, 19.00 Uhr, Kino im Stadthaus II
Montag, 18. November, 17.30 Uhr, Kino Atlantis
Dienstag, 19. November, 16.00 Uhr, Kino im Stadthaus I

 

Spielzeiten – Heidelberg
Freitag, 15. November, 22.00 Uhr, Kino I
Samstag, 16. November, 16.00 Uhr, Kino I

FSK: ab 18 Jahre, da keine FSK

Máximo Ciambella wurde 1985 in Buenos Aires geboren, Damián Coluccio 1986 in Alberti. Beide studierten Film an der Universität Buenos Aires. „El Árbol Negro“ ist ihr erster gemeinsamer langer Dokumentarfilm.