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Sag Du Es Mir

Was ist wahr, was ist falsch? Silke ist in Berlin von einer Brücke gestoßen worden. Hilfe naht, denn Schwester Moni kommt aus Spanien herbei. Wer braucht wen? Ein vertracktes Gewebe aus Lügen und Täuschungen und Selbstzerstörung, großartig inszeniert.
102 Min., Deutschland — mit deutschen Untertiteln

Sondervorführung

Zwei Schwestern in Schwierigkeiten. Moni kommt eigens aus Spanien nach Potsdam zurück, um ihrer Schwester Silke zu helfen. Die ist übel zugerichtet worden auf einer Havel-Brücke. Die beiden suchen den Täter. Doch der hat seine eigene Perspektive. Und auch die Schwestern haben – genau besehen – verschiedene Theorien über den Tathergang. Drei Figuren. Drei Geschichten. Und die Wahrheit dahinter wird immer mehr zu einem Spiel mit wohlfeilen Lügen und hintergründigen Täuschungen: Wer braucht tatsächlich wen und warum? Und kann es sein, dass Gewalt gegen andere immer die Folge einer nicht gelungenen Selbstliebe ist? Ein großartiger Einblick in die Seelen von Verlorenen, die dennoch nicht aufgeben zu suchen, weil sie sich finden wollen – und sei es in der Seele der Anderen. (MK/JS)

Spielzeiten – Mannheim
Samstag, 23. November, 19.30 Uhr, Kino Atlantis
Sonntag, 24. November, 16.00 Uhr, Kino im Stadthaus I

 

Spielzeiten – Heidelberg
Samstag, 23. November, 23.00 Uhr, Kino II
Sonntag, 24. November, 20.00 Uhr, Kino I

FSK: ab 12 Jahre
Foto: Wood Water Films / Jonas Ludwig Walter

Michael Fetter Nathansky, geboren 1993 in Köln, studierte an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. Mit „Sag Du Es Mir“ (2018), seinem Langspielfilmdebüt, gewann er den Filmkunstpreis des Festival des deutschen Films Ludwigshafen 2019.

Foto: Sophie Linnenbaum