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My North is the South

Eine Reise durch ganz Lateinamerika, aufregend bunt und schnell
99 Min., Chile, Kolumbien

Eine sieben Monate lange, dokumentarische Reise durch Kuba, Venezuela, Kolumbien, Ecuador, Peru, Bolivien und Chile – durch sieben Länder Lateinamerikas – die einem Kontinent wieder eine Stimme, genauer gesagt viele Stimmen zurückgeben will. Wie bekommt man in Kuba einen Platz in einem Lastwagen, auch wenn man kein Geld hat? Wie verhält man sich gegenüber den brutalen Guerilleros der FARC in Kolumbien? Wie sehr muss man ihnen nachgeben? Was machen „die da oben“ und was kommt ganz unten in diesem wunderschönen Norden von Südamerika, der doch auch Süden ist, an? Rasch und überraschend, wie es die Sprechweise der Latinos vorgibt, kommen die Menschen der ganz besonderen Kulturen, die einst von Europa her kolonisierten, zu Wort in dieser politischen „Sightseeing-Tour“, die doch ganz geprägt ist von der Liebe der EinwohnerInnen zu ihren Ländern und von der Suche nach den lebendigen Gemeinsamkeiten (fast) verschollener Kulturen. „Ich bin aus Chile“, sagt zu Beginn die Stimme der Filmemacherin über romantischen Landschaftsbildern: „Mein Land ist schön.“ Womit der Film schon die Stimmungsfarbe betont, die er durchhält: den Stolz auf die Lebensfreude und die Buntheit des Südens. (JS)

MANNHEIM
Samstag, 17. November, 15:30 Uhr, Kino Atlantis
Montag, 19. November, 19:00 Uhr, Kino im Stadthaus II
Mittwoch, 21. November, 17:30 Uhr, Kino Atlantis
HEIDELBERG
Sonntag, 18. November, 22:00 Uhr, Kino I
Dienstag, 20. November, 18:00 Uhr, Kino I

FSK: ab 18 Jahre, da keine FSK

Amanda Puga Salman

ging für ihr Studium u.a. nach Kuba und startete dort im Anschluss ihre Reise durch Südamerika, welche ihr als Inspiration für ihren ersten Dokumentarfilm „Mi Norte es el Sur“ (2017) diente. Außerdem führte Puga Salman (*1988) Regie bei mehreren Musikvideos chilenischer Bands. 2015 gründete sie ihre eigene Produktions
firma Praxia.