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For Those Who Don’t Read Me

Das Leben als Poesie der Bewegung
107 Min., Kanada – mit deutschen & englischen Untertiteln

Yves ist Dichter und Bohemien. Seine engsten Begleiter sind seine Gedichte. Er lebt mit ihnen, täglich trägt er sie auf Bühnen und an Bartheken vor. Kunst und Leben sind ihm identisch, die eigene Existenz ein Kunstwerk steter Bewegtheit. Zuhause ist er nirgendwo. Als er die Künstlerin Dyane kennenlernt, die mit ihrem Sohn im Teenageralter allein lebt, darf sich dies auch nicht ändern. Unsterblich verliebt, ist ihm die Liebe allein trotzdem zu wenig Kunst. Und so treibt er mit selbstquälerischer Meisterschaft und dem unbedingten Willen zur Obstruktion immer mehr einen Keil zwischen sich und seine Liebe. Eine franko-kanadische Hymne auf die Poesie ist dieser Film auch selber geworden. Kongenial inspiriert vom realen Leben des Dichters Yves Boisvert aus Quebec, erzählt er mit großer Leidenschaft und Poesie die authentische Geschichte eines Lebens für die Kunst. Und tatsächlich: Die besten Gedichte Yves Boisverts entstanden auch in der Realität im direkten Zusammenspiel mit der bildenden Künstlerin Dyana Gagnon, und zwar verliebt natürlich. (MK/JS)

Spielzeiten – Mannheim
Dienstag, 19. November, 18.00 Uhr, Kino im Stadthaus I
Donnerstag, 21. November, 17.30 Uhr, Kino Atlantis
Samstag, 23. November, 14.00 Uhr, Kino im Stadthaus I

 

Spielzeiten – Heidelberg
Mittwoch, 20. November, 21.00 Uhr, Kino II
Freitag, 22. November, 21.00 Uhr, Kino II

FSK: ab 18 Jahre, da keine FSK
Foto: Ian Lagarde

Yan Giroux ist ein kanadischer Filmemacher, der schon mehrere Kurz- und Dokumentarfilme gedreht hat. Seine Kurzfilme wurden u.a. auf dem Sundance Film Festival gezeigt. Mit seinem neuen Film debütiert er als Spielfilmregisseur.