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End Of Sentence

Ein Road Movie als Reise zu sich selbst
94 Min., Irland, Island, USA – mit deutschen Untertiteln

Alabama, USA. Ihr letzter Wille war es, dass Vater und Sohn gemeinsam ihre Asche in einem entlegenen und rätselhaften See in der alten Heimat Irland verstreuen. Als Mutter und Sohn sich das letzte Mal sahen, musste sie ihn noch im Gefängnis besuchen. Sean ist ein Heißsporn und so will er nach dem Tod der Mutter ihrem letzten Willen nicht entsprechen und nicht mit seinem Vater nach Irland fliegen. Denn das Verhältnis von Vater und Sohn ist frostig, nur mühsam lässt er sich doch noch breitschlagen zu der Reise. Die Annäherung der beiden, die dann erfolgt, mag von der Mutter noch geplant gewesen sein. Doch bei der gemeinsamen Suche kommen immer mehr Geheimnisse aus deren Leben ans Licht. Eine verführerische, zwielichtige Frau, die auftaucht und die beiden Männer in ihren Bann zieht, fordert von ihnen unangenehme Entscheidungen, bringt aber auch die erstarrte Welt der beiden zum Tanzen. Hinter jeder Ecke wartet ein neues Geheimnis, das Vater und Sohn über sich erfahren und ein irisches Lied der Lady in einem Pub verrät das wahre Ziel der Reise. Ein ebenso spannender wie liebenswerter Film über das Leben als ein verwirrendes Spiel von Zielen und Zwecken, bei dem man am Ende immer da ankommt, wo man ohnehin hingehört – bei sich selbst. (JS/MK)

Spielzeiten – Mannheim
Freitag, 15. November, 19.00 Uhr, Kino im Stadthaus II
Sonntag, 17. November, 17.00 Uhr, Kino im Stadthaus II
Montag, 18. November, 15.30 Uhr, Kino Atlantis

 

Spielzeiten – Heidelberg
Samstag, 16. November, 18.00 Uhr, Kino I
Sonntag, 17. November, 21.00 Uhr, Kino II

FSK: ab 18 Jahre, da keine FSK

Elfar Adalsteins wurde 1971 in Eskifjördur, Island geboren. Er studierte Film an der Met Film Schule in Berlin und Regie am Judith Weston Studio in Los Angeles. „End of Sentence“ ist sein erster Langspielfilm.