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17.10.2016

Das Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg eröffnet mit dem Schauspielerfilm LOST IN ARMENIA („Celui qu’on attendait“) von Regisseur Serge Avedikian 


Hauptdarsteller Patrick Chesnais wird zur Eröffnung in Heidelberg erwartet

Mannheim/Heidelberg, 17. Oktober 2016 – Traditionell wird das Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg (IFFMH) immer in der Partnerstadt Heidelberg eröffnet. Zum 65-jährigen Festivaljubiläum ist das nicht anders und so stellt Regisseur Serge Avedikian seinen aktuellen Film „Lost in Armenia“ zum ersten Mal in Deutschland im großen Zeltkino 1 der Campbell Barracks vor. Mit dabei sein Hauptdarsteller Patrick Chesnais, den das deutsche Publikum aus Filmen wie „Schmetterling und Taucherglocke“ oder „Die Vorleserin“ kennt.

Auch Regisseur Serge Avedikian ist ein bekannter Schauspieler in Frankreich, der in seinem zweiten Film auf versteckte Weise autobiografisch wird. Denn er schickt sozusagen sich selber wieder nach Hause, nach Armenien, wo er geboren ist und bis zum 15. Lebensjahr aufwuchs. Buchstäblich ratlos und buchstäblich hilflos landet sein älterer Schauspieler nach einem dubios verpassten Auftritt in Aserbaidschan irgendwo in einem fremden Landesinneren und versucht vergeblich einen Flugplatz zu finden, der ihn nach Hause nach Paris bringt. Stattdessen kapern ihn die Dörfler in Armenien, nachdem der Taxifahrer getürmt ist, weil er für sie ein mythischer Erlöser aus dem Elend des Alltags (und des permanenten Krieges mit Aserbaidschan!) ist, vor allem einer, der bestimmt ein dickes Bankkonto in Frankreich hat, bei dem man endlich etwas abbuchen kann. So unwirklich all dies erscheint, so glaubhaft ist es in Szene gesetzt. Mit großartigem Witz spielt der alte Herr (Patrick Chesnais) quasi sich selbst, den Bourgeois und Schauspieler, der unters Volk geraten ist, deren Sprache er mit keiner Silbe spricht und die ihn trotzdem dauernd mit Absicht falsch zu verstehen scheinen.

„Entstanden ist hier eine Komödie, bei der Sie herzlich lachen können, auch über unser liebes Europa, das angeblich keine Grenzen kennt. Der alte Herr wird vielleicht nie mehr hier wegkommen. Aber ist das wirklich ein Drama angesichts der liebenswerten Gestalten, die ihn berauben wollen? Und eine richtige Liebesgeschichte kommt auch noch vor..“, so Festivaldirektor Dr. Michael Kötz.

„Lost in Armenia“ ist eine Koproduktion zwischen Frankreich und Armenien und noch ohne deutschen Verleih. Neben Regisseur und Hauptdarsteller sowie Produzent Frederic Niedermayer werden zur feierlichen Eröffnung zahlreiche Ehrengäste aus Politik, Kultur und Wirtschaft erwartet.


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