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11.11.2016

Das Internationale Filmfestival
Mannheim-Heidelberg ist eröffnet


Über 600 Gäste feierten den Eröffnungsfilm LOST IN ARMENIA und Newcomer aus Politik und Kultur Mannheim/Heidelberg, 10. November 2016 – Es passt ins Bild des renommierten Newcomer-Festivals, das ausgerechnet der 1. Bürgermeister von Heidelberg ein echter „Newcomer“ ist. Kaum sechs Wochen im Amt, begrüßte Jürgen Odszuck mit Festivaldirektor Dr. Michal Kötz die über 600 Gäste im großen Zeltkino 1 der Campbell Barracks zur Eröffnung des 65. Internationalen Filmfestivals Mannheim-Heidelberg. Besser kann eine Amtszeit und ein Festival nicht beginnen.

„Filmfestivals halten das Tor auf für die Erfahrung von Filmkunst im großen Kinosaal – mit allen damit verbundenen Qualitäten des Sozialen und vor allem der Intensität des Sich-Einlassens auf ein einzelnes Werk, ungestört und mit langem Atem. Und den brauchen wir. Denn vertraut kann das Fremde nur werden, wenn man es zulässt. Und zulassen wird man es nur, nachdem man sich wirklich darauf eingelassen hat“, so gab Festivaldirektor Dr. Michael Kötz die Richtung für das Jubiläumsprogramm vor.

Das Festival sei ein „Highlight der Kulturstadt Heidelberg“, so Jürgen Odszuck in seiner ersten Rede auf einem internationalen Filmfestival. Und als ein besonderes Highlight wurde dann der Eröffnungsfilm „Lost in Armenia“ von Regisseur Serge Avedikian präsentiert. Die Geschichte eines Schauspielers, der verloren zwischen den Bewohnern eines Dorfes in Armenien strandet, wurde vom Publikum frenetisch gefeiert. Als „ein Film wie Europa“ charakterisierte Festivaldirektor Dr. Michael Kötz die Independent Produktion aus Frankreich und Armenien.

Zur Deutschlandpremiere von „Lost in Armenia“ kamen Regisseur Serge Avedikian, sein Produzent Frédéric Niedermayer und Hauptdarsteller Patrick Chesnais. Sie stellten sich nach der Deutschlandpremiere den Fragen des kritischen Festivalpublikums im traditionellen „Filmtalk“, der nach der Vorführung im Festivalzelt stattfindet.

Unter den Ehrengästen aus Kultur, Politik und Wirtschaft waren neben dem 1. Bürgermeister Heidelbergs Jürgen Odszuck auch Ulrike Schauz, Referatsleiterin im Staatsministerium für Kultur und Medien Berlin, Landrat Christian Engelhardt, Carl Bergengruen, Chef der Filmförderung in Stuttgart, Dekan Ralph Hartmann, Andreas Hilgenstock, Gabriele und Tillmann Krauch und zahlreiche Stadträte von Heidelberg und Mannheim.

Das Festival wird unterstützt von den Städten Mannheim und Heidelberg, dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, der Beauftragen der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH und den Unternehmen rnv - Rhein-Neckar-Verkehr GmbH und m:con - mannheim:congress GmbH.

Medienpartner sind SWR2, epd Film und Film Dienst


Das Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg entdeckt und fördert junge Filmkünstler aus der ganzen Welt. Es ist eine einzigartige Plattform des kulturellen, politischen und gesellschaftlichen Dialogs durch Filmkunst - und das seit 65 Jahren.


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