Wenn Sie im Juni 2010 zu uns kommen,

zum 6. Festival des deutschen Films, und das zum ersten Mal, dann wartet eine Überraschung auf Sie: eine Insel im Rhein, eine Parkinsel mit hohen uralten Bäumen, die zur Stadt Ludwigshafen gehört. Draußen die Schiffe, am Ufer die Stimmen der Menschen. Liegestühle und kühle Getränke.
Es sei ein magischer Ort, ein Ort der Verzauberung. Sie hätten noch kein Festival erlebt, das in einer so wunderbaren Umgebung stattfindet, erklärt die Jury im Juni 2007.
In einer weitläufigen Zeltlandschaft mit Bars, Restaurants und Strandzelten tummeln sich über 30.000 Menschen der Metropolregion Rhein-Neckar. Dazwischen Kamerateams und mit Stiften und Mikros bewaffnete Journalisten. Denn auch die überregionale, nationale Presse begreift das Festival längst als wichtiges Branchenereignis. Vor allem ist es die Atmosphäre, für die alle schwärmen, die hier schon zu Gast waren: von Hannelore Elsner und Senta Berger über Volker Schlöndorff und Christian Petzold bis Klaus Maria Brandauer und Nina Hoss.
Dieses neue Festival schließe eine Lücke, von der man erst jetzt begreife, wie groß das Bedürfnis da- nach gewesen sei, hieß es 2005 in der FAZ nach dem ersten Festival des deutschen Films.
Nämlich einen Ort für die Filmkunst zu schaffen, die Kunst und die Künstler in den Mittelpunkt zu stellen und das im Kontext einer Filmbranche, die schon seit Jahren nur noch über Geld, Quoten und Marktstrategien redet und über die eigentliche Kunst des Filmemachens -und das durchaus auch als Kunstfertigkeit in kaufmännischer Hinsicht - darüber redet sie schon lange nicht mehr, oder doch eindeutig zu wenig: über das Warum, das Wofür und das Für Wen Überhaupt? Wo doch der deutsche Film als Autorenfilm immer davon gelebt hat, ein langes, nicht enden wollendes Gespräch der Filmemacher untereinander zu sein.
Auf keinem anderen Festival dieser Größenordnung gibt es so lebhafte Filmgespräche im prall gefüllten Strandzelt, an denen Tausende Menschen bis spät in die Nacht teilnehmen. Rund 7000 Teilnehmer in über 30 Filmgesprächen waren es 2009, die Regisseure schwärmen von der Intensität, mit der man sich hier auf ihre Filme einlässt, und für Verleiher und Produzenten ist es eine wunderbare Gelegenheit, viel über die Wirkung ihrer Filme zu erfahren. Kommen Sie und schauen Sie!

Besucherrekord mit 30 Prozent mehr Zuschauern

Das "Festival des deutschen Films" in Ludwigshafen vermeldet nun die finalen Besucherzahlen: Rund 30.000 Zuschauer eroberten das Festivalgelände auf der Parkinsel in Ludwigshafen im fünften Jahr des Festivalbestehens. Damit sind fast 30 Prozent mehr Zuschauer zum Festival gekommen als im Vorjahr (Besucher 2008: 23.000).
Fast jede dritte Vorstellung des Festivals (18. bis 28. Juni 2009) war ausverkauft. Neben den Sonderveranstaltungen wie der Verleihung des "Preises für Schauspielkunst" an Hannelore Elsner oder der Premiere von "Frau Böhm sagt Nein" mit Senta Berger waren auch Filme von nicht so bekannten Regisseuren stark besucht. Auf kaum einem anderen Festival dieser Größenordnung gibt es fast 40 Filmgespräche im prall gefüllten Strandzelt, an dem über 6.000 Menschen bis spät in die Nacht so lebhaft teilnehmen.
»Ein magischer Ort. Wir haben noch kein Festival erlebt, das in einer ähnlichen Umgebung stattfindet. Wenn man an einen Ort wie diesen kommt, stellt sich eine Verzauberung ein, die mit dem Wesen des Kinos zu tun hat. Wir denken, dass dieses Festival das missing link sein kann, sein wird und sein muss zwischen dem Ophüls Festival im Januar und den Hofer Filmtagen im Oktober,
also das große wunderbare Sommerfestival des deutschen Films, und wir denken auch, dass es sich als solches auf Dauer etablieren wird.
«
Statement der Jury bei der Preisverleihung im Juni 2007. Die Jury bestand aus der Schauspielerin Franziska Petri, dem Kritiker Willi Winkler und dem Regisseur Hans Christoph Blumenberg.
Das Festival des deutschen Films hat zwei wichtige Sektionen: den
Wettbewerb um den Filmkunstpreis
und die Reihe
Lichtblicke
Beide Reihen zeigen neue deutsche Filmproduktionen von herausragender Qualität, Kino mit individueller Handschrift, Filme, wo jemand auch mal Kopf und Kragen riskiert. Das Festival legt keinen Schwerpunkt auf den Nachwuchs allein. Wir präsentieren deutsche Filme, die in ihrer Art eigensinniges Autorenkino der Gegenwart sind – unabhängig davon, ob der Autor ein Newcomer oder arriviert ist.

Das 6. Festival des deutschen Films in Ludwigshafen findet statt vom 16. bis 27. Juni 2010.


Eine Initiative des Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg


Das Sommerfestival des deutschen Films

Download des Prospekts 6. Festival des deutschen Films (PDF, 676,56 KB)
 
 

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