Ein Preis für Deutschlands leidenschaftlichsten Filmproduzenten –
der „FILMKULTURPREIS Mannheim-Heidelberg 2011“ geht an
Karl „Baumi“ Baumgartner
Mannheim-Heidelberg, 2. November 2011--- Preisgekrönt werden normalerweise die Filme,
die er produziert oder im Verleih hat, seltener er selbst: der Filmproduzent, Filmverleiher und
ehemaliger Kinomacher Karl Baumgartner erhält den diesjährigen FILMKULTURPREIS des
Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg für seine Verdienste um die Filmkultur in
Deutschland.
Aki Kaurismäkis „Le Havre“ (derzeit im Kino)“, Emir Kusturicas „Schwarze Katze,
weißer Kater“ (Silberner Löwe Venedig 1998) und „Underground“ (Goldene Palme Cannes
1995), „Frühling, Sommer, Hebst, Winter und...Frühling“ von Kim Ki-Duk... Hinter vielen
großen internationalen Arthouse-Filmen der letzten 30 Jahre steht immer der eine große
Name: Karl Baumgartner mit seiner Produktions- und Verleihfirma Pandora. 1982 mit
Reinhard Brundig zusammen gegründet, steht das Unternehmen mit Baumgartner für
Produktion (fast 70 Filmtitel sind es inzwischen) und Verleih von internationaler Arthouse-
Kinokunst vom Feinsten. Doch auch die Liste deutscher Produktionen, die Baumgartner mit
außergewöhnlichem Spürsinn, unbestechlichem Anspruch und unter Einsatz von Leib und
Seele auf den Weg brachte, ist lang: „Über uns das All“ (Verleih), „Bella Martha“
(Produktion), „Luna Papa“ (Produktion), gehören dazu, um nur einige zu nennen.
Immer wieder verschrieb er sich aber auch neuen Talenten aus entfernten
Weltgegenden und arbeitete unermüdlich daran, sie auf die Weltkarte des Autorenfilms zu
setzen. Aus Sympathie nennt ihn die gesamte Filmwelt nur "Baumi".
Der FILMKULTURPREIS wird in geschlossener Gesellschaft während des Festivals am
16. November 2011 um 20 Uhr im Festivalzentrum Stadthaus N1 in Mannheim an
Karl Baumgartner verliehen.
Den FILMKULTURPREIS Mannheim-Heidelberg erhält Baumgartner, nachdem letztes Jahr
die "Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch" ausgezeichnet wurde und in den Jahren
davor zum Beispiel Filmgalerie 451, Irene von Alberti und Frieder Schlaich, Filmredaktion
3sat, Inge Classen, Filmjournalist Wolfram Schütte, Torsten Frehse und Wulf Sörgel für den
Neue Visionen Filmverleih, Berlin, Westdeutscher Rundfunk Fernsehen, Köln - Redaktion
Film und Serie, Filmproduzent Peter Rommel u.a.
Der FILMKULTURPREIS ehrt Persönlichkeiten, Unternehmen oder Institutionen, die sich auf
herausragende Weise für die Filmkultur in Deutschland eingesetzt haben.
Für weitere Informationen:
Marija Capek, Presse und PR
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