FILMKULTURPREIS
MANNHEIM-HEIDELBERG

Preisträger

 



Das Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg vergibt jährlich den
FILMKULTURPREIS MANNHEIM-HEIDELBERG.

Er geht an Unternehmen, Institutionen und Einzelpersonen, die sich über Jahre hinweg kontinuierlich verdient gemacht haben um die Filmkultur in Deutschland. Unter Filmkultur wird ein Umgang mit dem Medium Film im Kino, Fernsehen und andernorts verstanden, der sowohl den künstlerischen Reichtum einer intelligenten Kinematografie zum Ausdruck bringt, wie von einer Haltung bestimmt ist, die den Zuschauer nicht nur primär als Konsumenten sieht, sondern als Kommunikationspartner ernst nimmt.

Der FILMKULTURPREIS MANNHEIM-HEIDELBERG wird von der Direktion des Internationalen Filmfestival Mannheim-Heidelberg oder deren Beauftragten auf der Basis von Vorschlägen aus der deutschen Filmbranche vergeben. Selbstbewerbungen mit geeigneten Informationsmaterialien sind ebenfalls möglich.
Als Preisträger in Frage kommen deutsche Fernsehredaktionen, Kinofilmverleih-Unternehmen, Video- und Online-Vertriebe, Filmproduzenten, Einrichtungen der Filmförderung, Kinos, Filmfestivals, Filmakademien, Filmpublikationen und Publizisten.


 

:: Preisträger 2010

 

:: Preisträger 2009

 

:: Preisträger 2008

 

 

 

 
Filmgalerie 451, Irene von Alberti und Frieder Schlaich

Die Regisseure, mit denen sie zusammen arbeiten, sind Außenseiter des Filmbetriebs, ökonomisch gesehen, aber herausragende Vertreter der Filmkunst in Deutschland. Sie heißen Werner Schroeter oder Roland Klick, Christopf Schlingensief oder Heinz Emigholz oder Angela Schanelec. 1987 hat die Sache begonnen mit der Gründung einer Videothek in Stuttgart, eine eigene Video-Edition folgte, dann eigene Filmproduktionen. 2001 gründen sie eine zweite Videothek in Berlin, wo sie heute leben und arbeiten, und eine in Konstanz. Sie pflegen ein Repertoire von rund 10.000 Filmtiteln, mit großer Sorgfalt, was die Angaben zu den Filmen anbetrifft, dazu müssen Sie nur einen Blick auf deren Website werfen. Mehr lesen.

 

Filmredaktion 3sat, Inge Classen

Es ist eine Redaktion des deutschen Fernsehens mit kleinem Etat aber weitem Programmspektrum: Spielfilme von großen und kleinen Regisseuren, berühmten und noch unbekannten, aber immer Qualität. Die Polizeiromanze von Stephanie Duvivier zum Bespiel, die wir letztes Jahr hier im Programm hatten oder Sehnsucht von Valeska Grisebach, die drüben auf der Parkinsel den Filmkunstpreis gewann - um nur zwei winzige Beispiele zu nennen, wo wir sozusagen selber die Qualität schon bestätigt haben. Aber auch Dokumentarfilme, besonders deutschsprachiger Autoren, von Cynthia Beatt oder Harun Farocki. Mehr lesen.

 

Filmjournalist Wolfram Schütte

Es gibt nur ganz wenige Journalisten, deren Stimme so gehört und so geachtet wurde - und dies in natürlich etwas eingeschränktem Umfang auch nach der Pensionierung immer noch - wie diese. Er war und ist eine Institution der Kritik, 32 Jahre lang Redakteur der Frankfurter Rundschau, Autor und Mitherausgeber wahrhaft zahlreicher Bücher, allein 45 Bände der Reihe Film bei Hanser, einer der wichtigsten Filmkritiker der 60er, 70er, 80er und 90er Jahre - wobei, in den 90ern, erinnere ich mich, da sprach er schon davon, man müsse jetzt durchhalten und abtauchen. Die vielen Banalitäten des deutschen Films damals hatten ihn fast zur Verzweiflung gebracht. Mehr lesen.



Rede von Dr. Michael Kötz zum Filmkulturpreis 2009